1 Corinthians 13

Könnte ich in Sprachen der Menschen und Engel reden, aber mir fehlte die Liebe, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.
Also ohne Leben.
Hätte ich Weissagung und wüßte alle Geheimnisse und besäße alle Erkenntnis, ja wäre mein Glaube so stark, daß ich Berge versetzen könnte, aber mir fehlte die Liebe, so wäre ich nichts. Wenn ich alle meine Habe den Armen schenkte und gäbe meinen Leib dem Feuertod preis, aber mir fehlte die Liebe: Es nützte mir nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist freundlich. Sie ist nicht neidisch, prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen. Sie gibt nicht Anstoß, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt nicht Böses nach. Sie freut sich nicht über Unrecht, sie wünscht vielmehr der Wahrheit Glück.
Wünscht ihr überall Sieg.
Alles deckt sie,
Sie deckt alles zu. vgl. Spr 10:12, 1Pe 4:8
alles glaubt sie, alles hofft sie, alles trägt sie.
Die Liebe hört niemals auf. Die Weissagungen werden schwinden, die Zungenreden werden schweigen, die Erkenntnis wird ein Ende nehmen. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser Weissagen. 10 Wenn aber das Vollkommene erscheint, dann hört das Stückwerk auf.
So ist es schon im Lauf des menschlichen Lebens (V11).
11 Als ich ein Kind war, da sprach ich wie ein Kind, ich dachte wie ein Kind, ich urteilte wie ein Kind. Seit ich aber ein Mann bin, ist es vorbei mit dem kindischen Wesen. 12 Jetzt sehen wir nur ein dunkles Spiegelbild,
Die Metallspiegel der Alten zeigten dunkle Bilder. So sehen auch wir jetzt die göttlichen Dinge nur in dunklen Umrissen. vgl. 4Mo 12:8, 2Kor 3:18, 5:7
einst aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
D.h. klar und unmittelbar.
Jetzt ist mein Erkennen nur Stückwerk, einst aber werde ich erkennen, wie ich erkannt worden bin.
Nämlich: von Gott. vgl. Ga 4:9, 1Kor 8:3 Wie Gott uns, sein Eigentum, vollkommen kennt, so ist auch unsere künftige Erkenntnis vollkommen, verglichen mit der gegenwärtig unvollkommenen, die ein Ende nehmen wird (V8-10).
13 So bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.
Der Glaube bleibt ewig, sowohl als Vertrauen auf Gott wie als Erkenntnis der göttlichen Dinge, die in alle Ewigkeit zunehmen wird, ohne je die Tiefen des göttlichen Wesens auszuschöpfen (2,10). Und die Hoffnung bleibt ewig, weil wir auch im zukünftigen Reich immer neue Gnadengaben von Gott zu erwarten haben.
Am größten aber unter ihnen ist die Liebe.
Copyright information for GerAlbrecht