1 Corinthians 5

Man hört allgemein davon reden, es werde Unzucht bei euch getrieben, und noch dazu so schrecklicher Art, wie sie nicht einmal bei den Heiden vorkommt: Es soll ja einer mit seines Vaters Frau zusammen leben.
Gemeint ist die Stiefmutter.
Und da seid ihr noch aufgeblasen? Solltet ihr nicht vielmehr Leid tragen und dafür sorgen, daß der Übeltäter aus eurer Mitte entfernt würde? Nun, ich — dem Leibe nach zwar fern, aber mit meinem Geist in eurer Mitte gegenwärtig — ich habe schon, als wäre ich selbst unter euch, über den, der sich so schwer vergangen hat, das Urteil gesprochen: In dem Namen des Herrn Jesus Christus wollen wir — ihr und mein Geist vereint mit der Kraft unseres Herrn Jesus — den Übeltäter dem Satan übergeben. So soll er leibliche Plagen erdulden, damit sein Geist an dem Tag des Herrn Jesus gerettet werde.
Der Apostel ist gewiß, daß der Übeltäter durch schwere leibliche Leiden, die der Satan unter Gottes Zulassung über ihn bringt, gedemütigt und dadurch zur bußfertigen Erkenntnis seiner Sünde geführt werden wird.
Euer Prahlen ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid! Ihr seid ja ungesäuert.
Vgl. 2Mo 12:20, 13:7. Die Christen sind ungesäuert, weil es sich mit ihrem Christenstand nicht verträgt, den Sauerteig der Sünde bei sich zu dulden.
Denn wir haben auch ein Passahlamm, das geschlachtet worden ist: Christus.
Darum laßt uns nicht mit altem Sauerteig Festfeier
Die Feier des christlichen Passah.
halten, nicht mit dem Sauerteig der Schande und Bosheit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit!
In meinem (vorigen) Brief habe ich euch geschrieben, ihr solltet nicht mit unzüchtigen Menschen verkehren. 10 Dabei habe ich natürlich nicht an die unzüchtigen Leute gedacht, die in der Welt leben, auch nicht an die Habsüchtigen, Räuber und Götzendiener. Sonst müßtet ihr ja die Welt verlassen. 11 Ich meinte vielmehr, ihr solltet mit keinem verkehren, der den christlichen Brudernamen trägt und der trotzdem ein unzüchtiger Mensch ist oder ein Habgieriger, Götzendiener, Verleumder, Trunkenbold oder Räuber. Mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal an einem Tisch sitzen. 12 Denn kommt es mir zu, die Draußenstehenden
Die nicht zur christlichen Gemeinde Gehörenden.
zu richten? Auch ihr richtet ja nur Gemeindeglieder.
13 Über die Draußenstehenden wird Gott das Urteil fällen. Schafft den Bösewicht aus eurer Mitte!
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