2 Corinthians 4

Weil wir nun diesen Dienst
Des Geistes.
durch Gottes Erbarmen ausrichten dürfen, so sind wir nicht feige.
Nein, wir meiden alle "schändlichen Schleichwege"; wir gehen auch nicht mit "Arglist" um, noch "verfälschen" wir Gottes Wort; sondern wir machen offen die Wahrheit kund. So suchen wir uns vor Gottes Angesicht
Also fern von aller unlauteren Menschendienerei.
dem unbefangenen Bewußtsein aller Menschen zu empfehlen.
"Liegt nun trotzdem über unserer Heilsbotschaft eine Decke",
Wie über dem Angesicht Moses.
so ist das nur der Fall bei denen, die verloren gehen.
Ihnen hat der Gott dieser Weltzeit
Vgl. Joh 12:31, 14:30, Eph 2:2, 6:12, 1Jo 5:19. Satan ist der Gott, der in diesem Zeitalter unter den Ungläubigen herrscht; am Ende dieser Weltzeit aber wird er für immer unschädlich gemacht: Off 20:10.
wegen ihres Unglaubens den Sinn verblendet, damit ihnen nicht leuchte der Glanz der Frohen Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der da ist das Ebenbild Gottes.
Denn
Grund, warum die apostolische Verkündigung die Frohe Botschaft von der Herrlichkeit Christi ist.
wir verkündigen nicht "uns selbst", sondern Christus Jesus: er ist der Herr, und wir sind um Jesu willen eure Knechte.
Denn
Grund, warum der Apostel nichts als Christus predigt: ihm selbst ist der Glanz der Frohen Botschaft aufgegangen durch göttliche Offenbarung. vgl. Ga 1:16
Gott, der einst gesprochen hat: "Das Lichte leuchte aus der Finsternis", der hat auch in unseren Herzen das Licht aufgehen lassen,
Gott hat ebenso das geistliche wie das natürliche Licht 1Mo 1:3 geschaffen.
damit (durch uns auch anderen) leuchte jene Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes, die da strahlt auf Christi Angesicht.
Gottes Herrlichkeit offenbart sich in dem eingeborenen Sohn Gottes.
Diesen (köstlichen) Schatz
Das Licht der Erkenntnis.
tragen wir aber in (zerbrechlichen) Tongefäßen
Die "Tongefäße" sind die sterblichen Leiber. vgl. Ri 7:16
— denn es soll sich zeigen, daß die überschwengliche Fülle der Kraft (die in diesem Schatz liegt) von Gott stammt, nicht von uns —.
Wir werden von allen Seiten bedrängt, doch nicht erdrückt; wir zagen wohl, doch wir verzagen nicht. Wir werden verfolgt, aber nicht (von Gott) verlassen; wir werden zu Boden geworfen, doch nicht getötet. 10 Auf Schritt und Tritt tragen wir das Sterben Jesu an unserem Leib umher,
Das Leben des Apostels uns seiner Mitarbeiter ist im Dienst Christi immerfort dem Tod ausgesetzt. vgl. 1Kor 15:31, Ga 6:17
damit sich auch das Leben Jesu
Das Leben, das Jesus durch seine Auferstehung empfangen hat. Rö 8:11
an unserem Leib offenbare.
11 Denn im Dienst Jesu geraten wir mitten im Leben beständig in des Todes Rachen, damit sich auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbare. 12 So wirkt in uns der Tod, in euch jedoch das Leben.
Das Leben kommt den Korinthern zugute durch die apostolische Arbeit des Paulus.
13 Trotzdem erfüllt uns derselbe Glaubensgeist, der in dem Schriftwort zum Ausdruck kommt: Ich glaube, darum rede ich. Wir glauben auch, und darum reden wir auch.
Die Wirksamkeit des Todes (V12) hindert uns nicht an der mutigen Verkündigung der Heilsbotschaft; denn uns stärkt die Hoffnung der Auferstehung.
14 Denn wir haben die Gewißheit, daß er, der den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns, die wir mit Jesus eins sind, auferwecken und uns zugleich mit euch darstellen wird (vor seinem Angesicht). 15 Dies alles
Die Leiden und ihre siegreiche Überwindung (V7-13).
erfahren wir um euretwillen. Denn je reicher der Strom der Gnade
"Gnade" bedeutet hier ungefähr dasselbe wie "Kraft" V7.
fließt, desto mehr Herzen sollen auch zur Ehre Gottes überströmen von Dank.
16 Deshalb
Wegen der in V14 ausgesprochenen Gewißheit.
sind wir auch nicht feige.
Vgl. V1 dieses Kapitels.
Mag unser äußerer Mensch auch aufgerieben werden, unser innerer Mensch gewinnt dafür von Tag zu Tag stets neue Kraft.
"Er gewinnt stets neue Kraft" durch das Leben Christi (V10).
17 Denn
Grund, warum der innere Mensch immer neue Kraft gewinnt.
ein kurzer Augenblick leichter Trübsal bringt uns in überschwenglich reichem Maß eine ewige Fülle der Herrlichkeit,
18 wenn wir nicht schauen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.
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