Psalms 146

Lobet Jah!
Die fünf letzten Psalmen (146-150) sind "Hallelû-jah"-Psalmen; denn "Hallelû-jah" (lobt Jah) steht bei ihnen zu Anfang und am Ende. Die LXX überschreibt die Psalmen 146-148 (oder, wie sie zählt, 145-148) gleichmäßig mit: "Halleluja. Von Haggai und Sacharja." — In Psalm 146 ist eigenartig die Verwendung des Reims, und zwar in V6b c.7.8.9b c. Nach dem Vorgang von R. Kittel habe auch ich dies in meiner Übersetzung nachzubilden gesucht.
/ Lobe Jahwe, o meine Seele!
Loben will ich Jahwe, solang ich lebe, / Meinem Gott will ich spielen, solange ich bin. Vertraut nicht auf Fürsten, / Nicht auf Menschen, da sie nicht helfen können! Fährt ihr Odem aus, so kehren sie wieder zum Staube zurück. / Dann hat es ein Ende mit ihren Plänen. Heil dem, der Jakobs Gott zum Helfer hat, / Der auf Jahwe hofft als seinen Gott! Er hat ja Himmel und Erde geschaffen, / Das Meer und alles, was weit und breit, / Er hält Treue in Ewigkeit. Er schafft den Bedrückten Recht; / Er, Jahwe, gibt den Hungernden Brot, / Befreit die Gefangnen aus ihrer Not. Jahwe öffnet die Augen der Blinden, / Gebeugte läßt Jahwe Erquickung finden, / Jahwe hat die Gerechten lieb. Jahwe gibt den Fremdlingen Schutz, / Witwen und Waisen hilft er auf, / Aber er hemmt der Frevler Lauf.
So daß sie von dem rechten Weg abkommen und ins Verderben geraten.
10 Herrschen wird Jahwe in Ewigkeit, / Dein Gott, o Zion, in allen Geschlechtern. / Lobet Jah!
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