. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt. [...] Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. Denn sei es, dass wir leben, wir leben dem HERRN, sei es, dass wir sterben, wir sterben dem HERRN." In einem Kind Gottes ist der eigennützige Wille und das ganze Sündenfleisch gestorben (Röm.6,11); freilich, wenn wir auf uns selbst sehen, sehen wir immer noch Handlungen des selbstsüchtigen Fleisches und fleischliche Schwachheit - der Blick auf uns lässt uns verzweifeln. Doch als Errettete sind wir gerecht durch IHN - der Blick auf unseren HERRN, dessen Gerechtigkeit unsere wurde, macht uns froh. So soll nun nichts im Leben eines Gotteskindes auf eigene Ehre, auf Eigennutz ausgerichtet sein, sondern unser ganzes Leben soll IHM dienen (ER wird uns geben, was wir bedürfen, wenn wir zuerst nach SEINEM Reich und SEINER Gerechtigkeit trachten). Wenn wir nun alle Tage gleich halten wollen, den Sonntag also auch zum Arbeiten verwenden, so soll das ebenfalls zur Ehre des HERRN geschehen, nicht aus Selbstliebe. "Für Paulus gab es keinen Unterschied zwischen den Tagen; er kannte nicht heiligere und weniger heilige Tage. Sein Gottesdienst umfasste mit derselben Vollständigkeit jeden Tag." [1] Paulus setzte die beiden Gruppen, die die Tage verschieden werteten, nebeneinander, ohne über stärkeren oder schwächeren Glauben zu urteilen. Alles aber sollte zur Ehre des HERRN geschehen - so soll der Sonntag nicht entheiligt werden, sondern alle Tage sollen gleich heilig sein. Auch wird man aus Liebe zu seinen Glaubensgeschwistern am Sonntag nicht arbeiten, wenn deren Gewissen daran Anstoß nehmen sollte (Röm.14,21). Paulus hätte die Wiedereinführung der Sabbathfeier für alle Christen (nicht nur für die Juden) als Rückfall ins Gesetz abgelehnt (!, die rituelle Gesetzlichkeit des Alten Bundes gilt für uns nicht mehr). Röm.14,5-8 lehrt darüber hinaus auch den rechten Umgang mit der Welt für Christen: Alles, was wir tun, kann für uns heilsam sein; nur müssen wir es mit einer festen, entschlossenen Überzeugung tun und dürfen nicht mit uns selbst uneins sein, denn was nicht aus Glauben geschieht, das ist Sünde (Röm.14,23). Die Grundregel ist, dass alles, was wir tun, von der Liebe zum HERRN geleitet sein soll, dass wir also IHN damit ehren und allein auf SEINEN Willen bedacht sind. "So ist auch jeder Gebrauch der Welt dadurch als rein und im Glauben gegründet erwiesen, dass wir darin eine Gabe Gottes erkennen, für die wir danken. Alles, wofür wir nicht aufrichtig danken können, ist uns damit verwehrt. Das, wofür wir Gott danken, reißt uns nicht von IHM los, sondern verbindet uns fester und inniger mit IHM; denn solange wir danken, bleibt unsere Grundstellung vor Gott richtig: als die Empfangenden stellen wir uns unter Gottes Güte, als solche, die von all dem leben, was er uns gibt." [2] Entscheidend ist, dass wir nicht für uns selbst leben, sondern für den HERRN (Röm.14,7.8). -------------------------------------------------------------- Schlatter, Adolf: »Erläuterungen zum Neuen Testament / Adolf Schlatter.«; Brosch. Ausg. in Kassette d. 1961-1965 neu durchgesehenen und sprachlich überarbeiteten Ausgabe; Stuttgart: Calwer Verlag; ISBN 3-7668-0843-5; Bd. 5. Schlatter, Adolf: Der Brief an die Römer. - 1987; S. 223 Z. 4-6. ebd., S. 224 Z. 14-22" />

Matthew 12

Datum: 4.12.1998; 2.45h Stelle: Matthäus 12:1-13 V.1: Die Jünger hatten Hunger und es gab zu Essen. Deshalb tat der HERR kein Wunder, um Essen zu beschaffen, wie er es für die 5000 und die 4000 tat; Gott gibt uns durch die Natur Essen im Überfluss und erwartet immer noch, dass wir uns durch eigene Arbeit davon versorgen (1.Mo.3,17-19). ER tat keine überflüssigen Wunder, schon gar nicht zur Unterstützung irgendeiner Faulheit. Aber der HERR wird Gelingen geben und alle unsere weltlichen Bedürfnisse erfüllen, wenn wir zuerst nach SEINEM Reich und SEINER Gerechtigkeit trachten. Ist es in neutestamentlicher Zeit erlaubt, am Sonntag zu arbeiten? Röm.14,5.7.8: "Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag . Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt. [...] Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. Denn sei es, dass wir leben, wir leben dem HERRN, sei es, dass wir sterben, wir sterben dem HERRN." In einem Kind Gottes ist der eigennützige Wille und das ganze Sündenfleisch gestorben (Röm.6,11); freilich, wenn wir auf uns selbst sehen, sehen wir immer noch Handlungen des selbstsüchtigen Fleisches und fleischliche Schwachheit - der Blick auf uns lässt uns verzweifeln. Doch als Errettete sind wir gerecht durch IHN - der Blick auf unseren HERRN, dessen Gerechtigkeit unsere wurde, macht uns froh. So soll nun nichts im Leben eines Gotteskindes auf eigene Ehre, auf Eigennutz ausgerichtet sein, sondern unser ganzes Leben soll IHM dienen (ER wird uns geben, was wir bedürfen, wenn wir zuerst nach SEINEM Reich und SEINER Gerechtigkeit trachten). Wenn wir nun alle Tage gleich halten wollen, den Sonntag also auch zum Arbeiten verwenden, so soll das ebenfalls zur Ehre des HERRN geschehen, nicht aus Selbstliebe. "Für Paulus gab es keinen Unterschied zwischen den Tagen; er kannte nicht heiligere und weniger heilige Tage. Sein Gottesdienst umfasste mit derselben Vollständigkeit jeden Tag." [1] Paulus setzte die beiden Gruppen, die die Tage verschieden werteten, nebeneinander, ohne über stärkeren oder schwächeren Glauben zu urteilen. Alles aber sollte zur Ehre des HERRN geschehen - so soll der Sonntag nicht entheiligt werden, sondern alle Tage sollen gleich heilig sein. Auch wird man aus Liebe zu seinen Glaubensgeschwistern am Sonntag nicht arbeiten, wenn deren Gewissen daran Anstoß nehmen sollte (Röm.14,21). Paulus hätte die Wiedereinführung der Sabbathfeier für alle Christen (nicht nur für die Juden) als Rückfall ins Gesetz abgelehnt (!, die rituelle Gesetzlichkeit des Alten Bundes gilt für uns nicht mehr). Röm.14,5-8 lehrt darüber hinaus auch den rechten Umgang mit der Welt für Christen: Alles, was wir tun, kann für uns heilsam sein; nur müssen wir es mit einer festen, entschlossenen Überzeugung tun und dürfen nicht mit uns selbst uneins sein, denn was nicht aus Glauben geschieht, das ist Sünde (Röm.14,23). Die Grundregel ist, dass alles, was wir tun, von der Liebe zum HERRN geleitet sein soll, dass wir also IHN damit ehren und allein auf SEINEN Willen bedacht sind. "So ist auch jeder Gebrauch der Welt dadurch als rein und im Glauben gegründet erwiesen, dass wir darin eine Gabe Gottes erkennen, für die wir danken. Alles, wofür wir nicht aufrichtig danken können, ist uns damit verwehrt. Das, wofür wir Gott danken, reißt uns nicht von IHM los, sondern verbindet uns fester und inniger mit IHM; denn solange wir danken, bleibt unsere Grundstellung vor Gott richtig: als die Empfangenden stellen wir uns unter Gottes Güte, als solche, die von all dem leben, was er uns gibt." [2] Entscheidend ist, dass wir nicht für uns selbst leben, sondern für den HERRN (Röm.14,7.8). -------------------------------------------------------------- Schlatter, Adolf: »Erläuterungen zum Neuen Testament / Adolf Schlatter.«; Brosch. Ausg. in Kassette d. 1961-1965 neu durchgesehenen und sprachlich überarbeiteten Ausgabe; Stuttgart: Calwer Verlag; ISBN 3-7668-0843-5; Bd. 5. Schlatter, Adolf: Der Brief an die Römer. - 1987; S. 223 Z. 4-6. ebd., S. 224 Z. 14-22 Datum: 22.12.1998 Stelle: Matthäus 12:25-37 Wichtig: V.34b.35 Datum: 23.12.1998; 6.2.1999 Stelle: Matthäus 12:38-41 Der HERR war drei Tage und drei Nächte im Grab, und zwar leibhaftig; der Vergleich mit Jonas Geschichte im Bauch des großen Fisches ist so die Bestätigung unseres allwissenden HERRN, dass Jona tatsächlich leibhaftig drei Tage und drei Nächte im Bauch des großen Fisches war. Damit ist das Buch Jona ist keine Legende "in märchenhafter Einkleidung" [1] , keine mythische Rahmenerzählung und kein Märchen, sondern ein Tatsachenbericht. Wenn die Niniviten auf die Worte eines ungehorsamen Propheten hin Buße taten, wieviel mehr Grund haben doch wir, an die Worte des HERRN Jesus Christus, Gottes Sohn, zu glauben! ---------------------------------------------------- Meyers Lexikon, 7.Aufl., 6.Bd., Bibliographisches Institut Leipzig 1927: Spalte 568, Stichwort "Jonas" Datum: 7.2.1999 Stelle: Matthäus 12:43-45 Das Gleichnis von der Rückkehr unreiner Geister zeigt einen Menschen, der am Ende von acht unreinen Geistern besessen ist; ein unreiner Geist, der einst von diesem Menschen ausgefahren war, kehrte zurück und nahm sieben andere unreine Geister mit, die schlimmer waren als er selbst. Es ist interessant, dass es verschieden schlimme Dämonen gibt, die zu satanischer Besessenheit führen. Datum: 23.12.1998; 2.25h; Stelle: Matthäus 12:50 Wer den Willen des Vaters tut, ist also ebenso wie der HERR ein Kind Gottes (vgl. auch Joh.20,17b: "Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.").
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