‏ Hebrews 5:5-10

5Ebenso hat auch Christus das Hohepriestertum nicht eigenmächtig an sich gerissen. Gott hat ihn eingesetzt in dieses Amt, indem er zu ihm sagte: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.
Ps 2:7. vgl. 1:5, Apg 13:33 Durch seine Verherrlichung ist Christus nicht nur als Sohn Gottes erwiesen, Rö 1:4 sondern auch als Hoherpriester eingesetzt worden.
6Und an einer anderen Stelle spricht er: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach Melchisedeks Weise. 7Christus hat in den Tagen seines Erdenlebens Gebet und Flehen unter lautem Rufen und Weinen zu dem emporgesandt, der ihn aus des Todes Rachen erretten konnte,
Hier ist an Christi Seelenkampf in Gethsemane zu denken.
und er ist auch erhört worden wegen seiner Frömmigkeit.
D.h. wegen seiner Ergebung in des Vaters Willen: Mt 26:39,42 Gott stärkte ihn, in Gethsemane zu überwinden. Lu 22:43
8So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, in seinem Leiden die Schule des Gehorsams durchgemacht. 9Nach seiner Vollendung
D.h.: nach seiner Erhöhung in die himmlische Herrlichkeit (Gegensatz zu V7: "in den Tagen seines Erdenlebens").
ist er dann für alle, die ihm gehorsam sind, der Spender ewigen Heils.
10Denn Gott hat ihn begrüßt
Bei seiner Himmelfahrt (?).
als einen Hohenpriester nach der Weise Melchisedeks.
Eben als Hoherpriester spendet Christus ewiges Heil (V9). — V7-10 sollen beweisen, daß Christus sich das Hohepriestertum nicht angemaßt, sondern daß er es von Gott empfangen hat.
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